Heilige drei Könige

Sternsinger im FIGARO


Heute waren die Sternsinger bei uns im FIGARO.
Ein schöner Brauch des christlichen Abendlandes finden wir und haben die Gruppe freudig begrüßt.
Toll wie sie ihr Ständchen brachten, den Segen aussprachen um dann (die Sammeldose etwas voller) weiterzuziehen.

Viele wissen damit nichts mehr anzufangen, darum:

Heilige drei Könige, das ist nicht (nur) ein Hotel in der TV Soapserie „Rote Rosen“, sondern auch ein Feiertag in manchen Bundesländern.
Jeweils am 6. Januar gedenkt man der „Heiligen drei Könige“, auch „die Weisen aus dem Morgenland“ genannt, die dem Stern von Bethlehem folgten und (der Bibel nach) das Jesuskind in der Krippe besuchen und beschenkten.

Aus den „Heiligen Drei Königen“ sind in unserer Zeit die Sternsinger hervorgegangen. Kinder und Jugendliche, die in orientalische Gewänder schlüpfen und als Heilige drei Könige von Haus zu Haus ziehen.

Sie singen dort und bitten um Segen für das ganze Haus und dessen Bewohner. Begleitet werden die Sänger dabei von einem Sternträger. Die Sternsinger sammeln dabei für karitative Zwecke.

Häuser und Wohnungen, die von den Sternsingern besucht wurden, tragen den Haussegen „C +M+B plus Jahreszahl“ über der Haustür, doch wofür steht das?
Im Volksmund sagt man CMB steht für die Anfangsbuchstaben von Caspar, Melchior und Balthasar.
Tatsächlich steht es aber für "Christus mansionem benedicat" und bedeutet "Christus segne dieses Haus".